Wer ist Miss B(i)ee

„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“

Augustinus Aurelius, Philosoph und Kirchengelehrter der Spätantike, 354 n. Chr. bis 430 n. Chr.

20150424_115428

Ich möchte nicht in jedem den Wunsch entzünden ein Imker zu werden – ich möchte jeden zum nachdenken anregen, die Angst vor diesen kleinen Lebewesen mit „Giftstachel“ nehmen, die Faszination und das Verständnis wecken. Wir sind alle Teil eines großen Ganzen… und jeder hat seinen Platz, seine Aufgabe und die Verantwortung etwas für die Gemeinschaft zu tun. Genau wie in einem Bienenvolk… In mir brennt der Wille vielen Menschen ein unvergessliches Erlebnis zu bescheeren – und so Unterstützung und Verständnis für unsere Honigbienen und die Arbeit meiner Imkerkollegen/innen zu bekommen.

Seit der Geburt meiner Kinder habe ich Zeit für die Imkerei… worüber jetzt eigentlich jeder Imker schmunzeln müsste…

Davor war ich als Assistentin der Betriebs- und Produktionsleitung in einem Mittelständischen Unternehmen im Schwarzwald beschäftigt.

Meiner Ausbildung zur Industriekauffrau (August 1993 bis Juli 1996) schloss sich eine weitere Ausbildung zur Industriemechanikerin Fachrichtung Maschinen- und Systemtechnik (September 1996 bis Juli 1999) an.

Im Jahr 2002 begann ich die nebenberufliche Fortbildung zur Industriemeisterin Metall bei der BBT in Tuttlingen (IHK Schwarzwald-Baar) und ergänzte diese mit der Weiterbildung zur REFA-Prozessorganisatorin (REFA Baden-Württemberg, Region Süd).

2009 bekam ich von einem Imkerkollegen mein erstes Bienenvolk und konnte dem faszinierenden Ablauf eines Bienenvolkes dort zum allerersten Mal miterleben.

2010 folgten der Grundkurs für die Imkerei und der Honigkurs.

Seither wurden von mir diverse Fortbildungen an der Universität in Hohenheim und der badischen Imkerschule in Oberentersbach besucht. Inzwischen bin ich auch als Referent in der Imkerausbildung tätig.

Seit Jahren besuche ich Kindergärten und Schulen, bringe den Kindern, Erziehern und Eltern unsere Honigbienen – und deren Verwandtschaft näher. Ein Junge aus einer dieser Veranstaltungen gab mir auch meinen Namen „Miss B(i)ee“ (Frau Biene). Die Begeisterung und das Strahlen in den Augen der Kinder und auch vieler Erwachsener bestätigte mich in meiner Arbeit und meinem Anliegen, mein Wissen über unsere Honigbienen und deren Verwandtschaft weiterzugeben, auf die Bedürfnisse einzugehen und die Zerbrechlichkeit dieses sensiblen Superogranismus hinzuweisen.

Mir ist eine Kommunikation zwischen Imkern, Landwirten, Förstern und allen interessierten Menschen wichtig. Jeder ist ein wichtiges Bindeglied im gesamten Organismus.

Jeder hat es in der Hand, was mit unserer Umwelt, der Landschaft im näheren Umfeld und unseren Lebensmitteln passiert. Hätte man mir vor 10 Jahren manche Dinge erzählt, die ich heute weitergeben kann – zweifellos hätte ich mit großen Augen und offenem Mund zugehört.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns bei einem B(i)eevent der besonderen Art kennenlernen und ich Sie in die Geheimnisse ein kleines Stück einweihen kann – Sie zu einer Reise in den Bienenstock mitnehmen darf…

 

 

 

Aktuelle Artikel